Alternative Wallfahrt der kfd nach Elspe am 2. Juni 2018

Alle zwei Jahre findet eine große alternative Wallfahrt unseres kfd-Verbandes statt.

Alternativ deshalb, weil gerade hierbei Ziele angesteuert werden, die nicht von vornherein religiös geprägt sind. Dieses Jahr ging es zum Elspe Festival ins Sauerland, 41 Frauen aus dem Stadtgebiet Bad Wünnenberg waren mit von der Partie. Bei der Ankunft stand bereits eine lange Schlange mit zum Teil geöffneten Regenschirmen vor dem Eingang. Wie schön, dass da erst einmal Kaffee und Kuchen im Bus verköstigt werden konnten! Nach dieser Stärkung war die Warteschlange verschwunden und die Sonne hervorgekommen. So konnte gleich die Hauptbühne (Freilichtbühne) angesteuert werden. Dort gab es zunächst ein Vorprogramm für die nach und nach eintrudelnden Gruppen mit der Trommelgruppe Mama Afrika und der Kabarettistin Hettwich.

Unser Motto „Frauen.Machen.Mut.“ spiegelte sich in verschiedenen Podiumsbeiträgen wider. Hier wurde deutlich, was ein unerschrockenes und mutiges Engagement von Frauen für Frauen in verschiedenen Vereinen bewirken kann, z. B. wenn es um Frauen geht, die Opfer von Gewalt wurden oder Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder Frauen, die ungewollt schwanger wurden, um nur einige zu nennen.

Nach diesem Auftakt gab es auf dem Gelände etliche offene Angebote für die Besucherinnen: Offenes Singen, Bernstein gestalten, Theatergruppe, Trommeln, Line Dance und Meditativer Tanz.

Der Höhepunkt um 15 Uhr war der Theater-Gottesdienst „Thekla – ungehörig gläubig“- Das Theaterstück, geschrieben von der stellv. Bundesvorsitzenden Frau Dr. Agnes Wuckelt , ersetzte den Wortgottesdienst. Thekla – eine bei uns wenig bekannte Heilige, verkündete nach dem Tod Christi das Wort Gottes. Sie stieß dabei auf viele Widerstände, brach mit den Konventionen ihrer Zeit und geriet manches Mal in Lebensgefahr. Und Elspe wäre nicht Elspe, wenn nicht hier Feuer und Wasserfluten zum Einsatz gekommen wären. Mit der Eucharistiefeier endete der Gottesdienst vor der atemberaubenden Kulisse. Den etwa 40 Akteuren, darunter auch ein Projektchor, wurde mit großem Beifall gedankt.

So endete ein schöner Tag mit vielen Informationen, Eindrücken und Begegnungen. Gegen 18 Uhr wurde die Heimreise angetreten.